Bruno von Rotz interessiert sich für Autos, seit er überhaupt denken kann – und das ist eine ganze Weile her. Schon lange vor dem Führerschein tingelte er zu Marken- und Sportwagentreffen und zu Bergrennen und sah den Grössen seiner Zeit beim Hochjagen des Bergs oder beim Umrunden des Hockenheimrings zu. Beruflich setzte er früh auf die Informatik, studierte an der ETH Zürich und hatte schon in den Anfangstagen mit dem Internet zu tun.
Im Laufe seiner Berufskarriere entwickelte er sich vom Software-Ingenieur zum Firmenchef, vom Strategie-Berater zum Vice President von System-Integratoren. Irgendwann hatte er von Mammutprojekten, Strategiefolien und PowerPoint allerdings die Nase gestrichen voll. Zusammen mit dem Fotografen Daniel Reinhard, den er noch von seiner Gymnasialzeit her kannte, machte er 2010 Nägel mit Köpfen und gründete die Zwischengas AG – mit einer angenehm grössenwahnsinnigen Mission: Alte Autos porträtieren und mit allen Sinnen fühlbar machen. Möglichst jedes Modell, das je gebaut wurde, soll man auf zwischengas.com finden und in voller Tiefe erleben können.
Aus dieser Idee ist die umfangreichste deutschsprachige Oldtimer-Plattform geworden, heute auch komplett in Englisch verfügbar. Als Chefredaktor verantwortet Bruno seit 2010 die redaktionelle Linie und sorgt mit seinem Team Woche für Woche für über 20 neue Beiträge. Unter seiner Ägide entstand das grösste deutschsprachige Online-Zeitschriftenarchiv rund ums Automobil mit über 700'000 digitalisierten Seiten – von der „Automobil Revue" bis zu „auto motor und sport". Seit 2015 ergänzt das gedruckte Zwischengas-Jahresmagazin das Online-Angebot, dazu kommt die sechsmal erscheinende SwissClassics Revue.
Seine Fachkenntnis bleibt nicht auf die eigene Plattform beschränkt: Brunos Beiträge erschienen und erscheinen auch im Tagesanzeiger, in der Automobil Revue, auf 20 Minuten oder im Manager Magazin. Als Initiator der Ausstellung „Fantastic Plastic” hat er sich zudem als Spezialist für die exotische Welt der Kunststoff-Sportwagen einen Namen gemacht. 2023 würdigte das Forum für Fahrzeuggeschichte sein Wirken mit dem „Goldenen Kolben", einer Auszeichnung für Menschen, die Fahrzeuggeschichte am Leben halten.
Bei all dem ist Bruno kein Schreibtischtäter: Er fährt selber Klassiker aller Epochen, z.B. einen Lotus Elan Sprint. Schon in den Zwanzigern kaufte er mit einem Fiat 850 Sport Spider seinen ersten Klassiker, viele folgten. Er mag eigenwillige und besondere, gerne auch rare und sperrige Fahrzeuge, aber er liebt auch die Brot-und-Butter-Autos von anno dazumals. Genau diese gelebte Leidenschaft, gepaart mit jahrzehntelanger Recherche, steckt hinter jedem Artikel auf zwischengas.com.
Fünfzig Jahre nach Gilles Villeneuves Formel-1-Debüt kommt der erste Spielfilm über ihn, und er lässt ausgerechnet die berühmten Ferrari-Jahre weg. „Villeneuve: Rise of a Legend“ erzählt den Weg vom Schneemobil in Québec bis vor Enzo Ferraris Tür: die Jahre ohne Geld, ohne Ruhm und mit einem Wohnwagen als Zuhause. Sohn Jacques Villeneuve über den Trailer: „Es war schwierig, die Tränen zurückzuhalten.“
Bereits zum 45. Mal fand das British Car Meeting statt, am 30. August 2026 nach einem Jahr Fremdgehen wieder in Mollis. Über 1100 Fahrzeuge britischer Provenienz nutzten ein ganzes Flugfeld, um einmal mehr zu zeigen, was die Autoindustrie von der Insel einst zu leisten in der Lage war. Gastmarke war Triumph. Zu sehen gab es aber auch britische Alltagskost und viele Exoten …
Die bekannteren Tuner und Veredler des Baby-Benz (Mercedes-Benz 190E) hiessen AMG, Brabus Styling Garage oder auch Kamei, aber es gab auch extremere Anbieter. Einer von ihnen war Schulz & Getzke. Die Zeitschrift “auto motor und sport” erwähnte den Anbieter im Jahr 1986: “Er kommt aus einem Ort namens Quadrath-Ischendorf, der breiteste von allen breiten Mercedes 190. Mit 20 Zentimetern Zuwachs macht die Annäherung ans quadratische Format hier erfreuliche Fortschritte. Die um solche......
V2 Der Cannara aus dem Jahr 1966 gilt als Design-Anker für die Wedge-Car-Bewegung und gewann die Dean Bachelor Trophy beim Pebble Beach Concours d'Elegance 2024. Der Cannara ist derzeit in der Wedge-Car-Ausstellung im Petersen Automotive Museum in Los Angeles zu sehen. Ray Cannara war ein Mentee von Stroher MacMinn am Art Center in Kalifornien. Er entwarf und baute sein Auto und fuhr es 1966 von Florida nach Kalifornien, wobei seine Mutter auf dem Beifahrersitz sass.
In diesem Artikel geht es um den Porsche Taycan. Der elektrische Sportwagen mit vier Türen ist atemberaubend schnell und überrascht mit katastrophalen Wiederverkaufswerten.
Wer die neueste Ausgabe der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” gelesen hat, wird sich sicherlich so seine Gedanken machen, ob Autohersteller wirklich derart viele Daten über einen sammeln sollten und was wohl für Missbrauchsrisiken damit bestehen könnten. Ob Navigationsziele, noch Schaltdrehzahl, Bremsmanöver-Stärke oder Radiosenderwahl bleiben der Autoelektronik verborgen und vergessen wird auch kaum etwas, im Gegenteil, es wird mehr oder minder häufig an die “Zentrale” übermittelt. Schöne......
Am 11. Calag Oldtimertreffen am Pfingstsonntag, 8. Juni 2025 wurde dieses Jahr ein neuer Besucherrekord erzielt. Bei beinahe perfekten Wetterbedingung konnten Klassiker-Interessierte über den Tag verteilt insgesamt 830 Old- und Youngtimerfahrzeuge bestaunen. Ein kurzer Rückbild in Wort und Bild.
101 Fahrzeuge (inkl. wenigen Motorrädern, einem Boot und Motoren) bot Bonhams anlässlich des Greenwich Concours d'Elégance am 2. Juni 2019 an. Vom Wert der Fahrzeuge (USD 10,4 Millionen) konnte nur knapp die hälfte realisiert werden, die Verkaufsquote lag bei 72 Prozent. Viele Autos, die ohne Mindestpreis angeboten wurden, konnten teilweise deutlich unter dem Schätzwert zugeschlagen werden. Gut für den Käufer, schlecht für den Einlieferer. Hierunter fanden sich überraschend viele Muscle Cars, die für teilweise überraschend tiefe Preise in neue Hände kamen. Dieser Versteigerungsartikel analysiert die Ergebnisse und zeigt einige der verkauften Fahrzeuge im Bild.
Am 20. Oktober 2013 versteigerte Artcurial in Paris 77 Fahrzeuge für insgesamt 4,4 Millionen Euro respektive 5,4 Millionen CHF. Teuerstes Automobil war ein Maserati 3500 GTI Spider Vignale von 1962, aber auch andere Fahrzeuge erreichten überdurchschnittliche Preise, während es auch einige Schnäppchen zu schlagen gab Dieser Versteigerungsbericht geht auf einige der Angebote ein und zeigt die Ergebnisse in einer detaillierten Tabelle sowie die Autos auf vielen Bildern.